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Manga-Kurzreviews: Ai Yori Aoshi, Genshiken und mehr…

09 Sep

In der letzten Zeit habe ich einige Manga-Serien beendet. Eine ideale Gelegenheit für mich, mal ein paar kurze Reviews darüber zu verfassen ^^

Ai Yori Aoshi

„Despite her family’s protests, Aoi Sakuraba decides that she is going to marry Kaoru Hanabishi, her love of eighteen years. Once he realizes that her intentions are genuine – and that she’s not just trying to get him to reconcile with his estranged (and domineering) family – he begins to definitely warm up to the idea, too. What obstacles must the two overcome in order to be together?“

Ai Yori Aoshi wird oft mit Love Hina verglichen. Wobei das bei genauerem Hinsehen wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen ist. Denn während Love Hina vorrangig eine Harem-Comedy ist, geht es bei Ai Yori Aoshi meist viel ernster zu. Auch hier gibt es die üblichen Elemente von Harem-Mangas wie z.B. ein gemeinsamer Besuch in einem Badehaus und jede Menge andere witzig-chaotische Situationen. Und wie so oft ist auch hier jedes Mädchen in den männlichen Mainchara verliebt. Der Fokus liegt aber mehr auf der Hintergrundgeschichte der Beziehung von Kaoru und Aoi, was den Manga zu etwas Besonderem macht. Besonders die letzten 2-3 Bände waren noch einmal richtig spannend und man wollte als Leser erfahren, ob die Beziehung der beiden scheitert…oder ob die beiden wirklich ihr Leben miteinander verbringen können. Wie das Ganze ausgeht, will ich hier nicht spoilern – lest den Manga, es lohnt sich ^^ Ich habe jedenfalls jeden der 17 Bände genossen und am Ende hätte ich mir gewünscht, die Story würde noch weitergehen. Der Anime ist übrigens keine gute Alternative, dort wird vor allem auf Fanservice Wert gelegt.

Genshiken

„It’s the spring of freshman year, and Kanji Sasahara is in a quandary. Should he fulfill his long-cherished dream of joining an otaku club? Saki Kasukabe also faces a dilemma. Can she ever turn her boyfriend, anime fanboy Kousaka, into a normal guy? Kanji triumphs where Saki fails, when both Kanji and Kousaka sign up for Genshiken: The Society for the Study of Modern Visual Culture.
Undeterred, Saki chases Kousaka through the various activities of the club, from costume-playing and comic conventions to video gaming and collecting anime figures–learning more than she ever wanted to about the humorous world of the Japanese fan . . .“

Genshiken ist neben Lucky Star wohl der bekannteste Anime/Manga, der sich mit dem Thema Otakus befasst. Wirklich vergleichen kann man die beiden aber nicht, Genshiken ist wesentlich realistischer. Allein die Charas sind wesentlich tiefgründiger und entwickeln sich im Lauf des Mangas weiter. Allerdings kommen auch lustige Szenen nicht zu kurz.

Den Anime kenne ich leider (noch) nicht, er steht aber ganz oben auf meiner Liste. Genshiken ist ein Klassiker, den man einfach kennen muss, wenn man sich Otaku nennen will.

Haou Airen

„One day while walking home from her job, Kurumi Akino finds a wounded young man, and saves his life. He mysteriously disappears after that, and leaves only the name “Hakuron”. Next thing she knows she’s been kidnapped from her school, and is on a private jet with that man, heading to China. It turns out she saved the life of the most infamous mobster in Hong Kong, and he wants her to stay with him.“

Die ersten beiden Mangas, die ich hier reviewt habe, kann man als Meisterwerke bezeichnen. Auf Haou Airen trifft das jedoch so gar nicht zu. Am Anfang fand ich die Story ja noch ganz nett, ohne aber etwas besonderes zu sein, und vom Zeichenstil her kann ich auch nichts schlechtes sagen. Aber so etwa ab Band 3 oder 4 hat das ganze nachgelassen. Die Charaktere waren beinahe ausnahmslos im Selbstmitleid versunken und haben sich derartig dämlich angestellt, dass man bei Lesen nur den Kopf schütteln konnte. Allen voran Kurumi, die sich nie entscheiden konnte, ob sie Hakuron nun liebt oder nicht. Gegen Ende wurde es dann wieder besser, zumindest Hakuron und Kurumi sind sich über ihre Gefühle ENDLICH klar geworden – da wird Hakuron überflüssigerweise erschossen. Und als Leser fragt man sich, wozu man 9 Bände gelesen hat, wenn es am Ende nicht mal zu einem Happy End kommt.

Wenn man auf Smut steht oder Fan von Mayu Shinjo ist, kann man mal reinlesen. Ansonsten gibt es sicher bessere Mangas.

Fushigi Yuugi

„While visiting the National Library, junior-high students Miaka Yuuki and Yui Hongo are transported into the world of a mysterious book set in ancient China, “The Universe of The Four Gods.” Miaka suddenly finds herself with the responsibility of being the priestess of Suzaku, and must find all of her celestial warriors for the purpose of summoning Suzaku for three wishes. However, the enemy nation of the god Seiryuu has manipulated Yui into becoming the priestess of Seiryuu. As enemies, the former best friends begin their long struggle to summon their respective gods and obtain their wishes…“

Sollte jemand von meinen Lesern irgendwann einmal Fushigi Yuugi lesen wollen (was ich nicht glaube – die Zielgruppe ist wohl nicht wirklich auf meinem Blog unterwegs ^^), reicht es wenn er nur Band 1-13 liest. Band 14-18 sind optional und im Vergleich zum ersten (abgeschlossenen) Storyarc wesentlich schlechter. Der erste Arc hat mir jedoch sehr gut gefallen. Fushigi Yuugi ist meiner Meinung nach Yuu Watases zweitbester Manga (nach Shishunki Miman) und als Shojo-Fan sollte man den Manga kennen.

She – The Ultimate Weapon

„Shuji and Chise are two Hokkaido high school students barely starting a relationship with each other. Then, with no warning, a squadron of bombers from an unknown country destroy the city of Sapporo. All hope is lost when suddenly, the bombers are destroyed by a small red light floating across the sky. At this point, Shuji finds out that the one responsible for eliminating the enemy forces is Chise, who reveals herself as a cyborg engineered for mass-destruction.“

She – The Ultimate Weapon (auch als Saikano bekannt) ist schon lange auf dem deutschen Markt erhältlich. Gelesen habe ich den Manga aber leider erst jetzt. Obwohl ich sonst eher leichte Anime-Kost wie Comedys und Ecchi-Serien bevorzuge, habe ich auch nichts gegen eine ernsthafte oder sogar traurige Story einzuwenden. Zu Beginn des Mangas geht es erstmal um die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Shuji und Chise. Bis der Krieg beginnt und Shuji herausfindet, dass seine Freundin eine ultimative Kampfmaschine ist. Im Lauf des Mangas werden die Geschehnisse immer dramatischer, bis am Ende wirklich alles zuende ist. Wobei ich den Schluss gar nicht mal so traurig fand, sondern eher hoffnungsvoll.

Saikano würde ich ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 9. September 2010 in Anime und Manga, Manga, Reviews

 

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Eine Antwort zu “Manga-Kurzreviews: Ai Yori Aoshi, Genshiken und mehr…

  1. buho

    22. September 2010 at 10:18

    …Danke für den Post :-D Gute Idee gleiche mehrere Reviews in einen Post zu packen. Mit Genshiken hast du mich jetzt echt neugierig gemacht. Ich kenn den Manga zwar, aber mir hat bis jetzt immer noch dieser letzte kleine Schwung gefehlt die Serie mal komplett zu lesen. Von Yuu Watase hab ich auch einiges, und ihre Werke mag ich echt gern. Nur Fushigi Yuugi hab ich nicht…Was eigentlich bescheuert ist, weil das die meisten Leute von ihr kennen…hah….

    Und Ai Yori Aoshi kommt auch noch dran :-)

     

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