RSS

Strandfolge Nr. 43465….oder: Klischees in Anime und Manga

29 Mai

Zugegeben, auch in unseren geliebten Anime- und Manga-Serien ist nicht immer alles neu und innovativ. Was bei der Masse an Serien, die es bis jetzt gibt, auch kaum noch möglich ist und immer muss das auch nicht störend sein. Aber bestimmte Dinge, die in Animes immer und immer wieder auftauchen, nerven langsam. Ich habe meine persönlichen Top-Nerv-Faktoren mal zusammengestellt.

Strandepisoden

In welchem Anime gibt es keine (meist absolut überflüssige) Strandepisode? Richtig, in keinem. Okay, ganz so extrem ist es vielleicht nicht, aber mir kommt es so vor als ob die Anime-Macher Szenen von Mädels in knappen Bademoden immer unbedingt einbauen wollen. Beispiele gibt es genug dafür. Aktuell fallen mir 2 ein, bei denen die Beach-Folgen total überflüssig waren: Zum einen Hyakka Ryouran Samurai Girls. Warum müssen die eh schon knapp bekleideten Mädels da auch noch am Strand herumturnen. Und zum anderen Beelzebub – hier gab es ja nicht mal Fanservice in Form von Hilda im Bikini. Wenn sich der Trend fortsetzt, gibt es wahrscheinlich im nächsten Shinsengumi-Anime auch noch eine Badefolge.
Mein Problem damit sind ja nicht Strand und Fanservice, sondern die Tatsache, dass diese Episoden meistens sinnlose Filler und dazu noch sterbenslangweilig sind. Daher überspringe ich die Folgen oft bzw. zappe sie nur durch. Vielleicht ist mir dadurch ein Beach-Meisterwerk entgangen, aber sei’s drum.

Schulfest

Und in welchem Anime kommt kein Schulfest vor? Richtig, auch in keinem. Okay, vermutlich ist das in Japan anders und das Schulfest hat dort einen anderen Stellenwert. Aber meine Erinnerungen an Feste zu meiner Schulzeit beschränken sich darauf, dass wir den ganzen Tag blöd irgendwo rumgesessen haben und auf jüngere Mitschüler aufpassen mussten. Dann gab es noch eine todlangweilige Aufführung in der Turnhalle und überteuerte Bratwürste und Getränke. Gähn. An solchen Tagen bin ich dann schon mal vor lauter Vorfreunde krank geworden *hust* Ganz so langweilig sind die Anime-Schulfeste dann nicht, aber trotzdem sind auch das meistens pure Filler-Folgen. Dazu werden auf den Festen in wirklich jeder Serie die gleichen Aktivitäten gemacht: es gibt mindestens ein Geisterhaus, ein Cosplay-Cafe, manche Klassen verkaufen irgendetwas…Selbst die Fest-Folge bei Haruhi wäre langweilig gewesen, hätte es nicht das tolle Konzert von Haruhi und Band gegeben.
Auch die Schulfestfolgen lasse ich daher oft aus oder gucke sie nur so nebenbei.

Charaktertypen

Und auch die immer gleichen Charakter-Stereotypen können nerven. In meinem Fall sind das besonders die Tsundere-Mädels. In letzter Zeit sind sie überall und starten einen Großangriff auf meine Nerven. Ausnahmen bestätigen die Regel, einige ‚Tsunderen‘ finde ich noch erträglicher als andere. Kagami aus Lucky Star ist z.B. noch ganz okay, wobei es bei ihr auch keinen Jungen gibt in den sie heimlich verliebt ist, dem sie das aber nicht zeigen darf und so weiter und so fort. Oder Youko aus Inukami, denn bei ihr kam das Tsundere-hafte eher witzig rüber. Ein aktuelles Beispiel, das auf der Nerv-Skala ganz oben steht ist Aria aus Hidan no Aria. Was bemitleide ich den Mainchara. Auch andere Charatypen können natürlich nerven, aber die Tsundere ist in diesem Fall ganz klar meine Nummer Eins.

Shojo-Romanzen

Vorweg: Nein, ich habe nichts gegen das Shojo-Genre an sich. Ein Großteil meiner gelesenen Mangas sind Shojos und auch gegen kitschige Romanzen habe ich nichts einzuwenden. Aber manchmal…wird es auch mir zuviel. Wenn das Mädel sich mal wieder dermaßen blöd anstellt und von einem Missverständnis in nächste schlittert um dann am Ende heulend mit Liebeskummer im Bett zu liegen…dann fühle ich mich manchmal eher an einen Rosamunde-Pilcher-Film erinnert als an einen Manga. Happy End inklusive, denn am Ende kriegt auch das unscheinbarste, schüchternste und tollpatschigte Mädchen seinen Traumprinzen. Würde das nur in der Realität so laufen…Ein Beispiel wie es besser geht, sind die Mangas von Wataru Yoshizumi und Yuu Watase, meinen Lieblings-Shojo-Mangaka. Auch hier kommen natürlich die üblichen Romance-Klischees vor, aber gleichzeitig haben die Storys sympathische Charaktere oder tollen Humor, der das dann wieder wettmacht.
Aber auch die nervigen Dinge an Shojos werden mich auch in Zukunft nicht davon abhalten, Mangas aus diesem Genre zu lesen.

Immer gleicher Storyansatz bei Shonen-Mangas

Auch im Shonen-Genre sieht es in Sachen Klischees nicht viel besser aus. Es gibt massenweise Serien, die nach Schema F ablaufen: Ein kleiner Junge will der Meister in irgendetwas werden. Sei es stärkster Kämpfer der Welt zu sein, alle Pokemon zu fangen, Meister in einem Kartenspiel zu sein oder Champion im Brettspiel Go zu werden. Nur ist besagter Junge eigentlich kein Held, sondern eben nur ein kleiner Junge. Doch dann kommen ihm glückliche Umstände zu Hilfe, und im Verlauf der Story schafft er es auf einmal auch viel stärkere Gegner zu besiegen. Bei Sport-Shonen sieht es auch nicht viel besser aus, man denke nur an Captain Tsubasa, wo eine ziemliche Versagertruppe am Ende zu einer der besten Mannschaften Japans wird. Natürlich gibt es auch löbliche Ausnahmen wie Fullmetal Alchemist oder Death Note, aber auf gefühlte 90 Prozent der Shonen trifft das zu. Allerdings lese ich dennoch auch gerne Shonen-Mangas, nicht dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht.

Überflüssiger Fanservice

Last but not least: Der überflüssige Fanservice. Nein, ich habe nichts gegen Oppai, Pantyshots und Co. Ich brauche sie nicht um einen Anime zu genießen, aber sie stören mich auch nicht. Nur wenn es eben überflüssig ist. Heute findet man in fast jedem Anime Fanservice bis der Arzt kommt, egal in welcher Form. Aktuell ist ‚C‘ ein gutes Beispiel – dort geht es eigentlich um Geld und Finanzen. Doch die Assets sorgen selbst hier für Fanservice. Die Frage ist: Wären die Animes wirklich uninteressant, wenn dort keine hübschen Mädchen vorkommen würden? Man kann das sehen wie man will, aber ich finde: Ein wirklich guter Anime, der durch Story und Charaktere punktet, würde auch ohne Ecchi seine Zuschauer haben.
Ein anderer Punkt ist: Selbst in Ecchi-Animes wird der Fanservice teilweise übertrieben. Wie auf dem Bild oben. Muss es wirklich sein, dass ein Mädchen auf dem Gesicht eines Jungen landet? Oder dass sie in einer Folge x-mal stolpert und man jedesmal ihr Pantsu sieht? Nun weiß ich natürlich nicht, wie meine männlichen Otaku-Kollegen das sehen – sagt mir doch mal eure Meinung in den Kommentaren :)

Advertisements
 
13 Kommentare

Verfasst von - 29. Mai 2011 in Anime und Manga

 

Schlagwörter: , , , ,

13 Antworten zu “Strandfolge Nr. 43465….oder: Klischees in Anime und Manga

  1. Knoobie

    29. Mai 2011 at 13:21

    „Vielleicht ist mir dadurch ein Beach-Meisterwerk entgangen, aber sei’s drum.“

    Ich hab bisher alle Beach-Episoden angeschaut ohne auch nur einen kleinen Ansatz von Story vorzufinden, ich glaube du hast nichts verpasst – ausser du legst viel wert auf riesen Oppai und Strandoutfits.

    Zu Schulfesten kann ich nur sagen, dass sie manchmal auch elementarer Bestandteil einer Handlung sind, u.a. Kimi ni Todoke II oder auch in Amagami SS. Zwei Anime die ohne das Schulfest wohl einige Probleme gehabt hätten. :) [Kimi ni Todoke, kann man wohl auch gleichzeitig zu deinem Shoujo-„Problem“ zählen. :) ]

    Das Problem bei Fanservice ist, dass er oftmals „gebraucht“ wird um die Käuferschicht zu erweitern. Viele Japaner kaufen wohl nur BDs um dann die Variante der Serie zu sehen in der wirklich alles sichtbar ist, was im TV verdeckt war und wenn dann solche Szenen nicht auftauchen, könnte eine ganze Zielgruppe verschwinden. o/ Mir persönlich gefällt Fanservice absolut nicht in Anime, total sinnlos.. aber anschauen tue ich es trotzdem. q.q

     
    • TMSIDR

      29. Mai 2011 at 15:23

      Ich habe kein Problem mit Strandfolgen, da diese sich mittlerweile eh nicht mehr sonderlich ernst nehmen. ein Gefühl sagt mir auch, dass Strandbesuche in Japan wegen der Inselstruktur auch etwas öfter vorkommen konnte. Und ich ich kann mich noch auch noch an Strandbesuche mit dem Freundeskreis erinnern, also so weit sind diese Besuche nun auch nicht von dem Schulleben hier entfernt. Schulfeste sind wohl ein recht bedeutender Teil es Schullebens in Japan, also wundert es mich nicht, das sie in vielen Serien vorkommen, stört mich also auch nicht.

      Ein paar richtig gute Shojo-Romanzen sind mit untergekommen, wenn die Charaktere symcpathisch sind, habe ich damit kein Problem.

      Tsundere mag ich ja recht gerne, wobei ich auch eher die gemäßigten mag (Kyou, Asuka 2.0, Hinagiku), die extremen wie Shana und Louise finde ich nicht nervig, aber auch nicht sonderlich sympathisch.

      Shonen-Storylines ertrage ich immer nur ein paar auf einmal, sonst langweilt es einfach nur.

      Fanservice finde ich größtenteils nervig, es sei denn er fügt sich vernünftig in die Handlung ein, so dass es es per se kein reiner Fanservice mehr ist (bei Bakemonogatari z.B.). HOTD ist noch das nervigste bei weitem, was ich jemals gesehen habe >_<.

      @Knoobie:
      Bei K-ON! ergab die Strandfolge recht viel Sinn in der 1. Staffel und eingie sind ja auch wirklich gut gemacht, z.B. bei FMP Fumoffu (da gibt's ja eh keine Handlung) oder wie bei Haruhi, wo das alles zur Handlung passt. Am witzigsten fand ich noch die optionale "Strandfolge" im Valkyria Chronicles-Spiel, die man überhaupt nicht ernst nehmen konnte^^. Es ist ja auch einen Unterschied, wie man eine Strandfolge inszeniert, z.B.wie viel Fanservice man einbaut, wie aufgesetzt das ganze wirkt.

       
      • Knoobie

        30. Mai 2011 at 10:03

        Stimmt, K-on! könnte man als „negativ“ Beispiel werten, aber viele Leute wollen K-on! und Story nicht in einen Topf werfen erst Recht nicht in einem Satz mit Strandepsioden. ^^

         
  2. Kelhim

    29. Mai 2011 at 16:55

    Darüber wollte ich schon lange einmal schreiben, und nun hast du mir gewissermaßen die aufgeschobene Arbeit erledigt. *g* Dem Geschriebenen kann ich eigentlich nur vollumfänglich zustimmen. Gegenüber Fanservice hege ich keinerlei Antipathien, auch Strandbesuche und Schulfeste können eine gute Kulisse für lustige und tiefgründige Episoden gleichermaßen sein. Alles im Grunde gar kein Problem, über das man sich auslassen müsste. Wenn, ja, wenn nicht nicht beinahe jeder einzelne Anime diese Kulissen wiederverwenden und so überhaupt erst diese Klischées schaffen würde. Manche Anime wie Amagami SS mögen zwar eine sinnvolle Verwendung für sie finden, aber ehrlicherweise muss man sagen, dass die allermeisten Anime nur auf Teufel komm raus die Bikini- und Yukatazenen einbauen wollen.

    Es geht wie immer um Maß und Kreativität. Dazu gehört dann auch mal eine eigene Idee, nicht bloß Wiederkäuen der immer selben Klischées, nur weil die Zuschauer offenbar schon zu sehr in diesen engen Bahnen denken.

    Zu den Shounen … Das sind Cashcows, berüchtigt für ihre Filler-Episoden, die von den abgestumpften Zuschauern mittlerweile akzeptiert und für selbstverständlich gehalten werden. One Piece möchte ich ein wenig von dieser Kritik ausnehmen, nicht weil die typische Shounen-Struktur des großmäuligen Jungen, der sich nach oben kämpft, dort nicht zu finden wäre, im Gegenteil. Aber die Serie unterhält dabei wenigstens, ohne die immer selben Muster nach dem Dragon-Ball-Prinzip zu wiederholen, bei dem dem ersten Big Bad Foozle der nächste, noch viel stärkere gleich auf dem Fuß folgt. Die Serie stinkt nicht so schlimm nach Schweiß und Tränen wie die anderen. – Oder ich will einfach, dass One Piece nicht ganz so gewöhnlich ist wie der Rest der Shounen, das stimmt auch. ^^

     
  3. Shino-Bakura

    30. Mai 2011 at 13:27

    Ha, warum habe ich noch keinen solchen Artikel gemacht? Hatte ich doch auch schon mal wieder ewig vor….

    @ Strandepisoden
    Also von allen Klischees gefallen mir ehrlich gesagt die Strandfolgen noch am aller meisten. Diese dienen zwar immer nur als Filler, unterhalten aber meist sogar mehr als die restlichen Episoden davor und danach (siehe A-Channel).

    @ Schulfest
    Ja, die kann ich auch schon nicht mehr sehen….
    Kann nicht jedes Schulfest so toll ablaufen wie das im Negima Manga?

    @ Charaktertypen
    Das erinnert mich an meinen Artikel, wo ich mich über Tsunderes aufrege (ob ich den je mache?). Es gibt neuerdings einfach viel zu viele von denen.

    @ Shojo-Romanzen
    Habe ich wohl noch nicht soviele von mit bekommen.

    @ Immer gleicher Storyansatz bei Shonen-Mangas
    Guck Toriko, da sind die Klischees jedenfalls so blöd, dass sie schon wieder lustig sind.

    @ Überflüssiger Fanservice
    1.) Nichts gegen H2o !
    2.) Warst du nicht die, die ständig Ecchi Animes guckt und sehr gerne mag?
    3.) Es gibt neuerdings sogar eher weniger Fanservice, wobei wohl eher einfach nur weniger, der mir gefällt.
    4.) Solange eine Serie mir gefällt, macht es Fanservice eher besser, als schlechter. C würde auch ohne süße Asset’s gut unterhalten und mit unterhält es halt noch ein wenig besser.

     
    • Matsu

      30. Mai 2011 at 14:11

      Endlich hab ich mal allen die Idee für einen Artikel weggeschnappt, sonst hat über alles immer schon jemand geschrieben xD

      „Guck Toriko, da sind die Klischees jedenfalls so blöd, dass sie schon wieder lustig sind.“
      Ist das dieser Anime, in dem sich die Story nur ums Essen dreht? Vielleicht schaue ich da echt mal rein ^^

      „Nichts gegen H2o !“
      Den Anime kenne ich gar nicht, nur kam das Bild bei Google als eines der ersten Ergebnisse. Und es passt auch so gut ^^

      „Warst du nicht die, die ständig Ecchi Animes guckt und sehr gerne mag?“
      Schon, aber in manchen Fällen nervt es einfach. Ich habe ja nicht umsonst geschrieben ‚überflüssiger Fanservice‘. Von Ecchi-Animes ala Rio: Rainbow Gate erwarte ich ja nichts anderes als Fanservice. Oder bei Comedy-Animes macht es mir auch nichts aus. Aber nicht jeder ernsthafte Anime muss irgendeine Oppai-Tante im Cast haben, um gut zu sein ^^ Und auch Fanservice für Mädels würde mich – wenn er übertrieben wird – nerven. Wenn ein Kerl die ganze Zeit oben ohne rumläuft nur damit alle seinen tollen Body bewundern können…bah…

       
  4. Sevie

    2. Juni 2011 at 15:38

    Wirklich ein sehr lustiger Beitrag : D
    Die Strand und Schulfest-Sache ist mir auch schon mehrmals aufgefallen, betrifft aber nicht nur Anime. Auch bei den meisten Manga, die irgendwie mit dem Schulalltag zu tun haben, gibt es Schulfeste und Strandreisen.

    Zu den Shonen-Mangas möchte ich noch etwas ergänzen: Viele Mangaka erschaffen sich schon zu Anfang eine geradezu unendlich ausbaubare „Macht“, durch die immer neue und noch krassere „Mächte“ auftreten können.
    Bei One Piece sind es die Teufelsfrüchte, bei Fairy Tail die Magie, bei Naruto die Jutsu, bei Dragonball Z die Sayajin-Masche…usw.
    Natürlich trifft das nicht bei allen zu, dennoch sehe ich da auch Parallelen zwischen den meisten Shonen.

     
  5. onetrueflower

    3. Juni 2011 at 14:50

    Strandfolgen und Schulfeste:

    Slice of Life/HighSchool Serien.
    Wenn man sich was anderes anschaut, hat man auch nicht jede Season 10 Beach Episoden, so einfach ist das. Nein wirklich, das soll keine Kritk am Geschmack oder Auswahl sein, denn es kann nicht jeder alles mögen oder schauen, aber wenn man eben hauptsächlich Anime aus solchen Gefilden schaut, dann kommt man nicht drum herum. Es gibt mehr als genug Serien die ohne auskommen. Sehr viel mehr.
    Aber natürlich nervt es auf die Dauer, wenn man ständig damit zugemüllt wird. (Ich selbst hab in meinem leben vielleicht grad mal 20 solcher Folgen gesehen, und da hab ich meinen Rahmen grad sehr stark erweitert und alles mögliche dazu gezählt XD“)

    Tsundere und Shoujo-Romanzen:

    Absolut. Ich bin sowieso kein allzugroßer Shoujo-Fan, hauptsächlich weil mir diese dämlichen Romanzen auf den Keks gehen. Ausnahmen gibts es zwar auch welche (und nicht mal so wenige wie ich gern hätte), aber Romance ist einfach auch meistens der selbe stumpfe Mist, wenn man bei den Highschool Serien sucht.
    Tsundere gehen viel an mir vorbei, weil ich mich nicht groß um sie kümmere. Gab es auch schon immer, aber seit das Kind einen Namen hat wird man derer vielmehr bewusst denke ich. :/ Tsundere hier Tsundere da, früher hatten wir solche Bezeichnungen nicht und es ging trotzdem.

    Shounen:
    „Natürlich gibt es auch löbliche Ausnahmen wie Fullmetal Alchemist oder Death Note,“

    Man sollte Death Note und Dragon Ball nicht in einen Topf werfen, denn beide sind zwar Shounen aber völlig unterschiedliche Genre. Ich vergleiche ja auch nicht Dr. Slump oder Kuroshitsuji mit Naruto.
    Da schüttelts mich direkt. oO“
    Aber sonst ist das einer meiner Hauptgründe, wieso ich die meisten Fighting Shounen nach ein paar Jahren nicht mehr so gern lese. Ich hab zwar eine nette Beziehung zu den Charakteren aufgebaut, aber das ständig sinnlose gelevel nervt ziemlich und nach 5 Arcs des immer gleichen Schemas wird man ein wenig müde. (yes, I’m looking at you Bleach, auch wenn ich dich liebe ;_;“)
    Was ich letztens heraus gefunden habe, ich persönlich ertrage solche Serien besser, wenn sie von Frauen gezeichnet sind, und fast alle der Manga die ich in die Richtung wirklich liebe haben weibliche Manga-ka. ôO

    Überflüssiger Fanservice:
    Agreed. Ich habe auch nie etwas gegen Fanservice, solange er eben passt. Queen’s Blade ist ein gutes Beispiel, auch wenn jetzt wieder jeder mit dem Kopf schüttelt (und das sind dann immer Leute die nur eine Folge gesehen doer ein Review gelesen haben, haha -…-„). Bei der Serie gibt es überall Fanserice, aber er ist sehr „natürlich“ wenn man drüber nachdenkt. Natürlich verlieren die ihre Klamotten wenn man mit nem Schwert auf ’nen Stoff BH eindrischt! Und sie sind dann eben einfach nackt, ohne viel Aufhebens. Ich fände es sehr viel schlimmer wenn sie jedes Mal den Kampf vergessen und hysterisch herumkreischen würden. Wir nehmen die Nackstheit in Queens Blade also einfach hin, wie sie ist. Finde ich gut und sehr erfrischend!
    Jetzt bin ich vom Thema abgerutscht…uhm…Fanserive…sinnlos…. Solange Sex sells wird sich daran wohl leider nicht viel ändern. Ich vermeide sowas ja auch immer gern, weils eben wirklich nervt.

     
    • Matsu

      3. Juni 2011 at 15:35

      „Wenn man sich was anderes anschaut, hat man auch nicht jede Season 10 Beach Episoden, so einfach ist das.“
      Slice of Life und School-Comedys sind aber nunmal mein Lieblingsgenre, deswegen gucke ich davon eben entsprechend viele. Trotzdem muss mir da ja nicht alles gefallen, und bestimmte Dinge nerven einfach. Ich könnte auch bei anderen Genres viele nervige Dinge aufzählen, nur werde ich damit weniger konfrontiert weil ich das eben weniger gucke.

      „Man sollte Death Note und Dragon Ball nicht in einen Topf werfen, denn beide sind zwar Shounen aber völlig unterschiedliche Genre. Ich vergleiche ja auch nicht Dr. Slump oder Kuroshitsuji mit Naruto.
      Da schüttelts mich direkt. oO““
      Hab ich doch auch nicht >.< Nur sind sowohl Dragon Ball, Naruto und Co als auch Death Note, FMA und Kuroshitsuji vom Genre her Shonen. Ich meine ja, dass sie löbliche Ausnahmen im Genre sind, eben weil sie nicht dem Schema F der Battle-Shonen folgen.

       
  6. onetrueflower

    3. Juni 2011 at 18:02

    „Slice of Life und School-Comedys sind aber nunmal mein Lieblingsgenre, deswegen gucke ich davon eben entsprechend viele. Trotzdem muss mir da ja nicht alles gefallen, und bestimmte Dinge nerven einfach. Ich könnte auch bei anderen Genres viele nervige Dinge aufzählen, nur werde ich damit weniger konfrontiert weil ich das eben weniger gucke.“

    Hab ich ja gesagt. .-.

    Death Note ist keine Ausnahme. Death Note KANN keine Ausnahme sein. Weil es kein Fighting Shounen ist. Natürlich verläuft es da nicht nach Schema b und folgt nicht den Klischees. Das ist eben so, wenn man ein anderes Genre hat. Damit ist es aber eben ein andres GENRE, keine Ausnahme. FMA, gut.
    Da wären wohl über 50% Ausnahmen, weil sie keine Fightinh Shounen sind.
    Don’t get me wring, ich weiß was du damit sagen willst, aber die Wortwahl ist sehr ungünstig und irreführend. ^^“

     
    • Matsu

      4. Juni 2011 at 10:34

      Ich weiß was du meinst. Vielleicht sollte man in diesem Fall bei Shonen nicht von Genre sondern von einer Zielgruppe sprechen. Denn obwohl Death Note und Naruto ein Unterschied wie Tag und Nacht sind, die Zielgruppe sind bei beiden primär männliche Jugendliche. Das meinte ich damit. Ansonsten ist mir schon klar, dass die Serien so gut wie nichts gemeinsam haben und man sie eigentlich nicht vergleichen kann ;)

       
  7. obi

    18. Juni 2011 at 12:13

    Schon wieder ne Strandfolge:
    http://www.sankakucomplex.com/2011/06/18/softenni-beach-service-anime/
    Du hast das mit deinem Post gut getroffen ;)

     
  8. Matsu

    11. Juli 2011 at 12:24

    Und wie um meine Theorie zu bestätigen, spielt auch die erste Folge von BakaTest Ni! am Strand. Hätte ich nicht die erste Staffel gesehen und hätte mir die nicht so sehr gefallen – tja, dann hätte ich die Serie gleich wieder gedroppt xD

     

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: