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Manga der Woche #1: Fruits Basket

19 Jun

Willkommen zu meiner neuen Rubrik ‚Manga der Woche‘! Weil ich ohnehin nie weiß was ich posten soll und eine Menge Mangas lese, kam mir die Idee einige meiner Lieblingsserien mal ausführlicher vorzustellen. Den Anfang macht Fruits Basket, ein doch ziemlich bekannter Manga.

Fakten, Fakten, Fakten:

Titel in D: Fruits Basket
Titel in J: Fruits Basket, Furuba
Mangaka: Natsuki Takaya
Genre: Shojo, Comedy, Drama, Romance, School, Supernatural
Bandanzahl: 23
Erschienen in Japan: Januar 1999 – November 2006
In Deutschland komplett erschienen bei Carlsen Manga.

Cover des ersten und des letzten Bandes:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte von Furuba dreht sich um Toru Honda, die seit kurzem auf die High School geht. Zu Beginn des Mangas läuft ihr Leben gerade alles andere als gut: Vor kurzem ist ihre Mutter verstorben. Als wäre das nicht schlimm genug, hat sie auch noch keine richtige Wohnung und muss derzeit mit einem Zelt auskommen. Trotz aller Probleme und Sorgen versucht Toru aber immer optimistisch zu bleiben. Doch als sie schon denkt, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, trifft auf die Familie ihres Klassenkameraden Yuki Soma – und die laden sie ein bei ihnen zu wohnen. Die dankbare Toru nimmt das Angebot natürlich gerne an und kümmert sich zum Dank um den Haushalt bei den Somas.

Aber bald findet sie heraus, dass die Somas keine vollkommen normale Familie sind: Fast alle Familienmitglieder sind von einem Fluch betroffen! Der führt dazu, dass sich die Somas bei einer Umarmung einer Person vom anderen Geschlecht in ein Sternzeichen des chinesischen Horoskops verwandeln. Doch davon lässt sich Toru nicht abschrecken. Sie verspricht, das Geheimnis der Familie niemandem zu verraten. So darf sie weiterhin bei der Familie wohnen bleiben. Und schon bald wollen die Somas Toru nicht mehr missen, denn Toru ist ihnen sehr wichtig geworden und tut der Familie viel Gutes – manchmal opfert sie sich regelrecht auf und muss in ihrem Eifer etwas gebremst werden. Denn Toru bemerkt schon bald, dass der Fluch für einige Familienmitglieder eine große Last ist. Insbesondere Kyo hat keinen besonders guten Stand im Soma-Clan, was Toru sehr berührt. Daher beschließt sie, den Fluch zu brechen und damit die Familienmitglieder von der Unterdrückung des Clanoberhauptes Akito-sama zu befreien. Doch das stellt sich als schwierige Aufgabe heraus, denn innerhalb der Familie ist nicht alles so wie es scheint.

Wie es sich für einen Manga aus dem Romance-Shojo Genre gehört, gibt es natürlich auch hier diverse Liebesbeziehungen. In den ersten Bänden gibt es sozusagen ein Love Triangle zwischen Yuki Soma, Toru und Kyo Soma. Beide Jungs sind für Toru sehr wichtig. Wie die Romanze ausgeht, verrate ich hier natürlich nicht – dann müsste man den Manga ja nicht mehr lesen ;) Auch abseits von Toru und Co. gibt es einige Pärchen. In Furuba fand ich den Romance-Anteil allerdings – im Gegensatz zu anderen Shojo-Mangas – nicht kitschig oder störend, sondern glaubhaft und durchweg sehr schön in die Story integriert.

Der Cast von Furuba ist sehr groß, denn es gibt schon allein 12 verfluchte Mitglieder der Familie Soma, einen für jedes Tier des chinesischen Horoskops.Dazu kommen noch diverse andere Personen wie Torus Schulfreundinnen Saki Hanajima und Arisa Uotani, Yukis Kollegen aus dem Schülerrat und viele andere. Trotzdem schafft man es, immer den Überblick zu behalten, weil jeder Chara eine eigene Persönlichkeit hat und sich im Laufe der Serie weiterentwickelt. Und das nicht nur charakterlich, denn Toru, Yuki, Kyo und die anderen wachsen und verändern sich im Lauf der 23 Bände auch körperlich. Besonders deutlich merkt man das an Momji Soma, der zu Beginn noch relativ kindlich ist und sich dann später sehr verändert. Vielleicht gerade deswegen waren zumindest mir praktisch alle Personen sympathisch. Selbst Clanchef Akito, ohne jetzt spoilern zu wollen.

So, und nun hoffe ich, dass jemand das alles gelesen hat und nun vielleicht mal in den Manga reinschnuppern will. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen, denn Fruits Basket hebt sich deutlich positiv vom üblichen Shojo-Einheitsbrei ab. Auch wenn man das nach den ersten paar Bänden vielleicht noch nicht glauben mag, aber die Serie nimmt im späteren Verlauf an Fahrt auf, bis zum in meinen Augen wunderbaren Ende. (Nicht nur) Shojo-Leser sollen Furuba auf jeden Fall kennen.

(Kleine Anmerkung am Rande: Die Rubrik heißt zwar Manga der Woche, ob ich aber jede Woche einen Manga vorstellen werde weiß ich noch nicht. Kann auch sein, dass ‚Manga des Monats‘ daraus wird.)

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Ein Kommentar

Verfasst von - 19. Juni 2011 in Manga, Reviews

 

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Eine Antwort zu “Manga der Woche #1: Fruits Basket

  1. nihaku

    20. Juni 2011 at 12:55

    Furuba ist ein klassischer Shojo-Manga. Ich habe nur den Anime gesehen, und diese Geschichte ist sehr interessant. Aber zum Schluss hat Toru Kyo heiratet T-T. Ich finde Yuki besser als Kyo…

     

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