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Rückblick auf die Spring Season: A-Channel

11 Jul

Heute dreht sich mein Review um die Adaption des 4-koma Mangas A-Channel.

Wenn ich in der Storybeschreibung lese, dass sich der Anime um den Alltag von ein paar (mehr oder weniger) normalen Schulmädchen dreht, schaue ich immer genauer hin. In der Hoffnung, dass sich wieder etwas ähnlich gutes wie Lucky Star, Mitsudomoe oder Ichigo Mashimaro dahinter verbirgt.

Das Potenzial dafür hat A-Channel auf den ersten Blick: Die 4 Protagonistinnen könnten mal wieder unterschiedlicher nicht sein, was bekanntermaßen immer für lustige und unterhaltsame Szenen sorgt. Da ist die üblicherweise coole und gelassene Nagi (die ständig um ihr Gewicht besorgt ist – kennen wir das nicht von irgendwo her?), die aufgeweckte Run (das übliche tollpatschige und optimistische Mädel), die meistens etwas ängstliche und schüchterne Yuuko (die Schönheit der Clique, die natürlich auch in keinem Anime fehlen darf) und die etwas seltsame Tooru (mal ehrlich, wer musste bei Tooru nicht sofort an Hitoha aus Mitsudomoe denken?). Klar, das sind die Klischeecharaktere, die man aus Animes halt so kennt – aber wo ist das nicht so? Selbst bei beliebten Animes wie Lucky Star, K-ON! und Co findet man das und zumindest ich empfinde das nicht als störend. Ich mochte die Mädels auch eigentlich alle mehr oder weniger gerne. Wobei mir Run teilweise doch ganz schön auf die Nerven ging. Müsste ich einen Lieblingschara nennen, wäre es wohl Yuuko – sie tat mir immer leid, wenn sie mal wieder von Tooru und Nagi geärgert wurde und auch so war sie mir am sympathischsten.

Storytechnisch kann man nicht allzuviel erwarten, immerhin ist das hier ein Slice-of-Life Anime, die eher selten durch eine ausgeklügelte Story glänzen, sondern eher durch witzige Situationen im Alltag der Mainchars. Außerdem handelt es sich wie gesagt um eine 4-koma Umsetzung – was will man bei diesen kurzen Comicstrips auch großartig an Story erwarten? So war es wiedermal das übliche Schulszenario, plus einige Besuche bei den Mädels zuhause. Mich stört das an sich nicht, nur fand ich A-Channel insgesam etwas langweilig, wenn auch nicht so schlecht wie viele sagen.

Den Zeichenstil fand ich ein bisschen komisch: die Beine von Tooru und Co sahen manchmal so dünn aus, dass man sich fragen musste wie die Mädels überhaupt stehen können ;) Musiktechnisch kann ich aber nicht meckern, die Songs die während des Animes vorkamen waren alle recht nett. Nichts was ich auf meiner Playlist haben müsste, aber doch passend zur Stimmung im Anime.

Opening und Ending:

Fazit:
A-Channel war mMn eigentlich nicht wirklich ein Comedy-Anime, sondern pures Slice-of-Life. Eben der Alltag von 4 Schulmädchen, der allerdings hier für meinen Geschmack doch etwas zu gewöhnlich und stellenweise langweilig war. An das vergleichbare Lucky Star wird wohl so schnell kein anderer Anime rankommen – wenn das überhaupt einmal passiert. Wer niedliche Mädchen sehen will die ihren Alltag meistern, findet bessere Alternativen – wie zum Beispiel Ichigo Mashimaro.

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2 Kommentare

Verfasst von - 11. Juli 2011 in 2011 ~ Spring, Aktuelle Animes, Anime, Reviews

 

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2 Antworten zu “Rückblick auf die Spring Season: A-Channel

  1. Shino Bakura

    13. Juli 2011 at 08:14

    A-Channel war in den späteren Episoden so extrem langweilig, dass ich und Satiro schon damit anfingen, währenddessen alles mögliche andere zu tun. Selbst Random Fernsehen fanden wir am Ende schon interessanter als das hier, weswegen auch der Drop kam.

    „Wer niedliche Mädchen sehen will die ihren Alltag meistern, findet bessere Alternativen – wie zum Beispiel Ichigo Mashimaro.“
    Das war jedenfalls noch lustig.

     
    • Matsu

      13. Juli 2011 at 10:52

      Ging mir genauso. Wenn man schon das Hartz IV-Fernsehen auf RTL interessanter findet (und dabei mehr zu lachen hat) als den gleichzeitig auf dem Laptop laufenden Anime, ist das alles andere als ein gutes Zeichen. ^^

       

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